United Linux Zertifizierung mit SuSE Linux -
25.07.2003, 14:03
Hallo
nun zur besseren Übersicht mal eine Aufstellung der einzelnen Kurse ( Workshops bis zum ULCE.
Empfehlenswert ist bei SuSE der Trainingspartner Peacock Campus. Hatte über denen schon einige Workshops und deren Dozenten sind Spitzenleute...
Die Prüfungsgebühr soll bei 100$ liegen ( Vielleicht wisst Ihr mehr)
Gut erst einmal zum Anfang. Hier ist erst einmal der Link zu einer grafischen Darstellung der einzelnen Workshops bis zum ULCE .....Link Ist aber ein pdf file.
Kurse bis zum Examen LPI 117-101
SuSE Linux Enterprise Server: Grundlagen der Systemadministration
Seminarinhalt
Linux Grundlagen
Hilfesystem
Dateisystemstruktur,Dateisystemtypen und Dateiberechtigungen
Grundlegende Befehle auf der Kommandoebene, Editor vi
Automatisierung von Aufgaben
Prozessverwaltung
Einführung in das X Window System
Installation Von Software (YaST2, rpm)
Hinweis:
Die Linux-Systemadministration wird auf Kommandozeilen-Ebene geschult. Die Benutzung der grafischen Oberfläche ( z.B. KDE) ist nicht Thema des Kurses
Dauer des Kurses: 2 Tage
Kosten: 800,00 €
SuSE Linux Enterprise Server: Systemadministration für Fortgeschrittene 1
Kurse bis zum Examen LPI 102 und UL 103
Anmerkung "WICHTIG" Die Examen UL 103 und UL 203 werden voraussichtlich im 3 Quartal 2003 in der Beta Version verfügbar sein.
SuSE Linux Enterprise Server: Grundlagen der Netzwerkadministration
Grundlagen der Vernetzung
Übersicht über TCP / IP
Interfaces und Routen
Starten der Dienste
Diagnosewerkzeuge
Dauer des Kurses: 2 Tage
Kosten: 800,00€
SuSE Linux Enterprise Server: Infrastruktur- Dienste im Netz
DNS
NFS
NIS
SSH
DHCP
Einrichten eines Drucker Servers
Dauer des Kurses: 3 Tage
Kosten: 1200.00€
SuSE Linux Enterprise Server: Internet Anbindung
Grundlagen des Point to Point Protokolles (PPP)
Modem-Konfiguration
Verbindungsaufbau mit wvdial, PPP-Daemon
Aufbau eines Dial -in Servers
ISDN Grundlagen
Konfiguration einer ISDN- Wählverbindung
Konfiguration eines ISDN- Routers
ISDN Einwahlserver
Dauer des Kurses: 1 Tag
Kosten: 400,00€
SuSE Linux Enterprise Server als Mailserver
Grundlagen Electronic Mail
Postfix
Dauer des Kurses: 2 Tage
Kosten: 800,00€
Ablegen der Examen LPI Level1 Exam 102 und United Linux Examen UL 103 ( sofern schon verfügbar)
Kurse bis zum Examen LPI 201
SuSE Linux Enterprise Server: Systemadministration für Fortgeschrittene 2
Software aus dem Quellcode kompilieren
RPM Pakete erstellen
Kernelkonfiguration
Systemoptimierung
RAID
LVM ( Logical Volume Manager)
Das Dateisystem Pflege und Wartung
Dauer des Kurses: 3 Tage
Kosten: 1200,00€
SuSE Linux Enterprise Server im Heterogenen Netzwerk
NT-Server emulieren mit Samba
Von Linux nach NT
Samba administrieren mit SWAT
OpenLDAP
Linux als Primary Domain Controller
Dauer des Kurses: 3 Tage
Kosten: 1200,00€
Ablegen des Examens LPI 201 Advanced Linux
Kurse bis zum Ablegen der Examen LPI 202 und United Linux UL 203 ( soweit bereits verfügbar)
SuSE Linux Enterprise Server als Web und FTP Server
Linux als Webserver: Apache
Der Proxy Server Squid
FTP
Dauer des Kurses: 3 Tage
Kosten: 1200,00€
SuSE Linux Enterprise Server Security: Grundlagen und technische Konzeption
IT-Sicherheit und OSS
Sicherheitskonzept
Lokale Sicherheit
Benutzerauthentifizierung
Netzwerksicherheit
Dauer des Kurses: 2 Tage
Kosten: 800,00€
SuSE Linux Enterprise ServerSecurity: VPN und Firewalls
Angewandte Kryptographie (SSH, PGP, VPN, CIPE)
Paketfilter
NAT und Masquerading
Application Level Gateway
Intrusion Detection
Sicherheitsüberprüfung
Dauer des Kurses: 3 Tage
Kosten: 1200,00€
Ablegen der Examen LPI 202 Advanced Linux und United Linux Examen UL 203 ( sofern bereits vorhanden )
Dies ist die komplete Aufstellung, ich hoffe den einen oder anderen hilft es weiter.
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben,sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen!
LPI ja - aber nicht via SuSe bzw. United... -
25.07.2003, 21:21
Danke, langschlaefer.
Allerdings würde ich einen Teufel tun, die LPIs auf SuSe-Basis zu absolvieren und dafür im Zweifelsfall rund das vier- bis fünffache der tatsächlich erforderlichen Kosten berappen! SuSe wird so langsam grössenwahnsinnig und es hat seinen guten Grund, warum die Besten wieder auf RedHat oder debian umsteigen oder anders ausgedrückt, wie soll auf reiner Kommandozeilenebene mit dem YasT gearbeitet werden, der in der neuen Version zur sauberen Lauffähigkeit eine graphische Oberfläche benötigt? Veräppeln kann ich mich selber und MicroSoft hat das seit Jahren viel erfolgreicher praktiziert...
RE: LPI ja - aber nicht via SuSe bzw. United... -
26.07.2003, 06:07
@PoomA
Biste sicher das Yast beim Server ein KDE benötigt. Ich weiss es nicht da ich ja nur mit 8.2 Prof. arbeite bzw. versuche mich einzuarbeiten.
Was mir noch aufgefallen ist, das SuSE anscheinend den Samba in Verbindung bringt mit NT. Aber NT verliert an Bedeutung ....Es muss doch gehen Samba in Verbindung mit W2k. Und dann nicht Linux als PDC sondern als DC? Ich kenne mich da leider noch zu wenig aus um mir ein genaues Urteil erlauben zu dürfen.
gruß
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben,sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen!
@ pooma
für den fall das ichs falsch gelesen hab, kannste diefrage/antowrt vergessen.
aber ist es nicht eins der grossen vorteile von linux/unix, das das das komplette system über die shell gesteuert werden kann, so auch alle serverfunktion und yast halt nur ein kleines schmankerl ist, was ua die arbeit erleichtern soll, richtig erfahrene linixuser/administratoren arbeiten meines wissen eh meistens auf der shell.
den trend zu debian und red hat kann ich nur bestätigen, ich gehöre selber zu den leuten die mittlerweile diese beforzugen, obwohl ich auch daheim die suse 8.0 prof hab, kommt es immer öfter vor das ich auf die anderen zurückgreife weil mnir suse auf den senkel geht, alleine beim update fängt es mich schon an zu nerven das ich jedes packet bestätigen muss, nur wegen der gpl, bzw was fehlt was dies bestätigt, na egal, mein frust führt zu weit.
Wer Rechtschreibfehler findet, der kann se gerne behalten. Ja ich kenn Groß- und Kleinschreibung,so gehts aber einfach schneller :P
Bis zur SuSe 8.2 gab's noch die Alternative zwischen YasT 2.0 und der shellbasierten YasT 1.x - ab dem neuen Release fällt diese Option weg. In der Hauptbedeutung war und ist das grösste Problem, dass man wahlweise mit YasT oder der shell arbeiten kann - parallele Bearbeitung endet mittelfristig in einer Konfigurationskatastrophe und das hat SuSe defintiv nicht im Griff! Anders dagegen RedHat: nicht gerade elegant gelöst, aber die Art der Konfigurationsbearbeitung bleibt mir hier jederzeit offen. Besser gelöst ist es bei Mandrake (allerdings halt nur unter der graphischen Oberfläche) nach der Prämisse "mit Grafik ein zentrales Verwaltungstool, in der Shell eben nach alter Väter Sitte".
Hinsichtlich Samba und der Korrelation zu NT: hier hinkt SuSe schon geraume Zeit der Entwicklung hinterher, denn Samba lässt sich mittlerweile problemlos in die LDAP-Struktur einbinden. LDAP wiederum ist das Gegenstück zum Active Directory unter W2k aufwärts (oder auch zur NDS von Novell NetWare). Der gravierende Unterschied: Nicht Samba wird als DC angesteuert, sondern der LDAP-Server, dem sich Samba wiederum unterordnet.
@Beowulf:
Fast richtig *g* - aber versuch mal, SuSe ohne YasT zu installieren: geht einfach nicht! Somit kein Schmankerl, sondern unternehmenspolitische Bevormundung... Wenn's drauf ankommt, könnte ich auch einen 2003-Server komplett aus der shell verwalten (nur mit dem Auslesen wird's ein wenig heftig *löööl*)
@PoomA
hmm mir stellt sich jetzt nur die Frage, muss ich umbedingt mit der shell arbeiten bzw. installieren. Ich hatte während meiner Weiterbildung zum MCSE mal drei Tage Linux. Da installierten wir SuSE über Netzwerk. Ich muss sagen mir gefällt das mit Yast besser. Ich kann nachvollziehen was gerade passiert. Und wenn ich da ewig irgendwelche Befehle eingeben muss um das Netzwerk zu konfigurieren oder die Hardware also ich weiss nicht. Dies ist aber meine Meinung, andere sehen dies bestimmt anderst.
Bezüglich SuSE kann ich nicht mitreden, da ich die anderen Distris nicht kenne. Ich persönlich bin zufrieden, ausser mit dem Support.
danke für die Erklärung bezüglich SAMBA. Möchte sobald in der Arbeit alles mit den neuen Server 2003 und Exchange geregelt ist auch mal näher mit SAMBA befassen.
gruß
langschlaefer
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben,sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen!
Der Proxyserver Squid ist ein mächtiges Werkzeug, doch niemals sollte ein externes Verwaltungstool zur Manipulation der Konfiguration verwendet werden: YaST fällt hier ebenso auf die Schnauze wie der weitverbreitete Webmin - Nebeneffekt: dem Squid läuft regelmässig der Cache voll und der Proxy bleibt stehen!
Netzwerkinstallation? Kommt nicht von SuSe und ist nicht das gelbe vom Ei. debian oder Gentoo zeigen hier, wie es mittels eines guten Installationsscripts (Bash-basiert) perfekt zu realisieren ist - wenn es sein muss, auch quer durchs Internet...
Ein Linux ohne shell ist wie Windows ohne Explorer: nicht lauffähig. Die shell ist systemunabhängig der Motor eines Systems - erinnere Dich an Windows 3.x, wo Du manuell den Eintrag für die shell in der system.ini nach Belieben ändern konntest (z. B. SHELL=winfile.exe oder SHELL=progman.exe oder SHELL=winword.exe)...
Grundsätzlich brauchst Du also die shell, wobei es hier auch verschiedene gibt - unter Linux ebenso wie unter Windows...
greetz,
PoomA
PS: Basisstandard wird bei aktuellen Weiterbildungen Linux mit etwa sechs Wochen - danach wärst Du für die beiden Einsteigs-LPIs fit...