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Thema: Standard Mehr Schutz vor aufdringlichen Verkäufern

  1. #1
    Administrator Avatar von joneum
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    Standard Standard Mehr Schutz vor aufdringlichen Verkäufern

    "Rufnummer unterdrückt" - Call-Center dürfen sich künftig nicht mehr hinter dieser Angabe verstecken, wenn sie ahnungslose Bürger anrufen, um Zeitungs-Abos oder vermeintliche Glückslose zu verkaufen. Und wer etwas am Telefon bestellt, kann die Order bald einfacher stornieren.

    Berlin - Telefonvermarktern werden engere Grenzen gesetzt. Die Branche, die mit oft unerwünschten Anrufen Kunden überrumpelt und zu Geschäften drängt, soll es künftig schwerer haben. Nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch die Länderkammer für strengere Vorschriften im Kampf gegen unerlaubte Telefonwerbung.


    Keine Werbung: Verbraucher werden künftig besser vor unerwünschten Verkaufsanrufen geschützt.

    Mit den neuen Regeln sollen Bürger einfacher von telefonisch geschlossenen Verträgen zurücktreten können. Ein umfassendes Widerrufsrecht ermöglicht ihnen, Bestellungen wieder rückgängig zu machen. Zudem drohen Call-Centern, die mit unterdrückten Rufnummern arbeiten, Strafen bis zu 10.000 Euro. Angerufen werden darf nur, wer vorher ausdrücklich für solche Anrufe seine Einwilligung gegeben hat ("Opt-in-Verfahren"). Bei Verstößen, sogenanntem Cold Calling, droht ein Bußgeld bis 50.000 Euro. In der Praxis liegt diese Genehmigung des Angerufenen aber oft vor, selbst wenn dem das nicht bewusst ist: Entsprechende Einverständniserklärungen ergaunert sich die Branche gern mit Tricks wie dem berüchtigten Kleingedruckten unter Gewinnspielen. Oder es koppelt eine Dienstleistung - beispielsweise die Vergabe eines zinsfreien Kredits beim Elektro-Discounter - an das Einverständnis, die Adresse "zu Werbezwecken weiter zu geben". Auch in solchen Fällen, in denen der Verbraucher seine Daten zur Weitergabe freigibt, liegt dem Telefonwerber so etwas wie eine Genehmigung vor.
    Zahlreiche Call-Unternehmen pfeifen jedoch auf solche Formalien: Sie belästigen Verbraucher ohne Genehmigung und machen Angaben, aus denen man schließen kann, wer da überhaupt anruft, vorzugsweise erst dann, wenn sich abzeichnet, dass ein Interesse des Kunden vorliegt.

    Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) sagte: "Das Verbot unerlaubter Telefonwerbeanrufe ist in der Vergangenheit zum Teil systematisch missachtet worden. Die Luft wird jetzt dünn für lästige Werbeanrufer." Das beschlossene Maßnahmenbündel setze gezielt dort an, wo Probleme aufgetaucht seien: Bei den am stärksten von Telefonwerbung betroffenen Branchen wie Wett- und Lotteriedienstleistungen, bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten und bei Konflikten um untergeschobene Verträgen im Zusammenhang mit Telefonwerbung.

    Die wesentlichen Änderungen im Überblick


    • Verträge über die Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten sowie über Wett- und Lotterie-Dienstleistungen können künftig ohne Angabe von Gründen widerrufen werden, so wie es schon bei allen anderen am Telefon abgeschlossenen Verträgen möglich ist. Es kommt für das Recht auf Widerruf nicht darauf an, ob der Werbeanruf unerlaubt war.
    • Wenn der Verbraucher einen Vertrag rechtzeitig widerrufen hat, braucht er ihn nicht zu erfüllen. Das heißt, er muss für zurückgenommene Bestellungen nicht bezahlen. Die Frist für einen rechtzeitigen Widerruf beträgt - abhängig von den Umständen des Einzelfalls - zwei Wochen oder einen Monat. Sie beginnt erst, wenn der Verbraucher eine Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform (etwa als E-Mail oder per Telefax) erhalten hat. Bei unerlaubten Werbeanrufen beträgt die Frist regelmäßig einen Monat.
    • Das Widerrufsrecht bei Werbeanrufen für Lotterien oder Zeitschriften- und Zeitungsabonnements beträgt künftig einen Monat.
    • Wenn der Verbraucher über sein Widerrufsrecht nicht in Textform belehrt wurde, kann er Verträge über Dienstleistungen, die er am Telefon oder im Internet abgeschlossen hat, künftig widerrufen. Dieses Recht besteht bislang nicht, wenn ein Unternehmen mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen oder der Verbraucher die Ausführung selbst veranlasst hat.
    • Telefonisch geschlossene Verträge, mit denen sogenannte "Schaltungen im Hintergrund" einhergehen, wie etwa Strom-, Gas- oder Telefonanbieterwechsel, werden erst wirksam, wenn der Verbraucher sie schriftlich bestätigt hat.

    AP/pat/tko
    Quelle: spiegel.de

    Oder eine andere Loesung: Asterisk nutzen und einfach keine Anrufe mit Unterdrueckter Rufnummer annehmen
    Bitte beachten, das hier Braindumps unerwünscht sieht. Sie dazu auch hier!

  2. #2
    Quoten-Depp Avatar von BeoWulf
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    Standard

    och ich nehm schon mal gerne an .je nach tageslaune z.b. wenn ich n8schicht hatte bin ich ziemlich unangenehm. und werd schon mal frech am tele,fang an zu drohen mit anwalt und co. ...
    hier im forum,hab grad nicht den link (wenn nicht such ichs auf meiner platte) is so nen leitfaden wo man u.a. mit gegenfragen kontert,ihr werdet lachen das funktioniert wirklich.hab mal gegenfragen gestellt und komischer weise hab ich durch diesen gesamtmix mittlerweile ruhe.
    Wer Rechtschreibfehler findet, der kann se gerne behalten. Ja ich kenn Groß- und Kleinschreibung,so gehts aber einfach schneller :P

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