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Thema: Amokläufer in Stuttgart, 11 Tote

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    Administrator Avatar von joneum
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    Standard Amokläufer in Stuttgart, 11 Tote

    Mindestens elf Tote bei Amoklauf in Realschule

    In einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden bei Stuttgart hat ein Amokläufer mindestens elf Menschen getötet. Der Täter, ein 17-jähriger Ex-Schüler, soll noch auf der Flucht sein. Tausend Polizisten sind im Einsatz - das Elternhaus wurde gestürmt, die Mutter verhört.

    Hamburg - Der Amoklauf ereignete sich in der Albertville-Realschule in Winnenden. "Der Täter hat einfach um sich geschossen", sagte ein Polizeisprecher SPIEGEL ONLINE. Mehrere Menschen wurden verletzt. "Wir gehen von elf Toten aus", so der Sprecher weiter. "Der Täter ist zunächst in die Innenstadt geflohen." Die Polizei dementierte einen Bericht, wonach ein Tatverdächtiger bereits festgenommen wurde.

    Auf seiner Flucht hat der Täter auch auf dem Gelände der angrenzenden Psychiatrischen Klinik einen Menschen erschossen. Das bestätigte eine Sprecherin der Klinik.

    Nach Angaben des Stuttgarter Polizeipräsidenten Konrad Jelden sind bei dem Amoklauf zehn Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren und ein Erwachsener getötet worden. Zwei weitere Menschen seien schwer verletzt worden.

    Bei dem Schützen soll sich um einen 17 Jahre alten ehemaligen Schüler handeln, der im vergangenen Jahr seinen Abschluss an der Albertville-Realschule gemacht hat. Die Eltern des 17-Jährigen sollen laut "Bild" im Besitz von 18 Waffen gewesen sein. Sein Vater soll ein wohlhabender Unternehmer aus dem Nachbarort sein, seine Mutter verhört worden sein. Spezialeinheiten der Polizei stürmten laut Polizei das Elternhaus des mutmaßlichen Täters.

    Eine Schülerin der Klasse 9c der Albertville-Realschule sagte Hit-Radio Antenne 1: "Wir waren im Computerraum. Auf einmal haben wir dann so Schläge gehört und dann ist unsere Lehrerin rausgegangen hat nachgeschaut und hat einfach die Türe zugemacht. Und später haben wir dann von einer anderen Lehrerin Bescheid bekommen, dass ein Amokläufer einen Aufstand gemacht hat und dann haben wir ein Zeichen gekriegt von einem Polizisten dass wir rausgehen sollen zum Schwimmbad, zum Wunnebad."

    Das Schulgelände und die Stadt wurden weiträumig abgesperrt - Winnenden gleicht einer Festung. Die Polizei warnt die Menschen in der Region davor, Anhalter mitzunehmen.

    Der Schütze soll gegen 9.30 Uhr in der Schule um sich geschossen haben und schwarz gekleidet gewesen sein. "Nach unseren Erkenntnissen trug der Täter einen dunklen Kampfanzug", sagte der Polizeisprecher. Die Identität des Mannes ist noch unbekannt. "Nach dem Mann wird mit Hochdruck gefahndet." Mehr als tausend Schüler wurden in Sicherheit gebracht, viele von ihnen in die Stadthalle. Die Polizei ist mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK) und einem mobilen Einsatzkommando (MEK) vor Ort. Die Polizei setzt bei der Suche nach dem flüchtigen Amoktäter auch Hunde und Helikopter ein.

    An der Schule fuhren Dutzende Rettungswagen vor, unmittelbare Gefahr soll dort nicht mehr bestehen.

    Die Albertville-Realschule ist zusammen mit einem Gymnasium in einem Schulzentrum am Stadtrand untergebracht und wird von insgesamt tausend Schülern besucht. Winnenden liegt circa 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart und hat rund 27.600 Einwohner.
    und das nicht genug, in Amerika ist ebenfalls ein Amokläufer unterwegs:

    Viele Tote bei Amoklauf in Alabama

    Er schoss auf alles, was sich bewegte: Beim Amoklauf eines Mannes im US-Bundesstaat Alabama sind mindestens zehn Menschen getötet worden - darunter der Täter selbst. Er richtete in zwei Orten ein Blutbad an, sein Motiv ist noch unklar.

    Washington - Ein Amokläufer hat im US-Bundesstaat Alabama mindestens neun Menschen getötet und sich dann selbst erschossen. Über das Motiv des Täters herrschte zunächst Rätselraten. Möglicherweise handelt es sich um eine Familientragödie: Unter den Toten sind mehrere Verwandte des Schützen - unter anderem auch seine Mutter und seine Großeltern.

    Aber auch Passanten, die sich an Tankstellen, in Läden oder auf den Veranden vor ihren Häusern aufhielten, wurden zu seinen Opfern. Mindestens vier Menschen wurden verletzt, unter ihnen ist laut Behördenangaben auch ein Kind.

    "Wir wissen nicht, was die Tat ausgelöst hat"

    "Er schoss auf alles, was er zu Gesicht bekam", sagte ein Polizist. Das Blutbad ereignete sich in Geneva County im Südosten Alabamas nahe der Grenze zu Florida.

    Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge steckte der Mann zunächst das Haus seiner Mutter in der Nähe der Ortschaft Kingston in Brand, in dem er gemeinsam mit ihr gelebt hatte. Die Ermittler entdeckten in dem brennenden Gebäude die Leiche der Frau. Zunächst war unklar, ob die Mutter des Täters erschossen wurde oder in den Flammen starb. Nach Behördenangaben fuhr der Täter dann ins nahe gelegene Samson und tötete dort die Großeltern, bei denen er als Junge gelebt hatte, sowie eine Tante, einen Onkel und ein Kind, das sich ebenfalls in dem einstöckigen Wohnhaus aufhielt. Auch in zwei weiteren Häusern in Samson soll er je einen Menschen getötet haben.

    Sein Hass richtete sich offenbar auch gegen völlig Fremde: Eine Frau, die gerade den Laden einer Tankstelle verließ, und eine Person in einem Haushaltswarenladen wurden von dem Amokläufer erschossen. "Wir wissen nicht, was die Tat ausgelöst hat", erklärte der Rechtsmediziner Robert Preacher.

    Auf der Flucht schoss er auf einen Polizeiwagen und rammte ihn mehrmals. Ein Polizist wurde bei der Verfolgungsjagd von Glassplittern verletzt. Die Polizei verfolgte den Schützen bis in den rund 20 Kilometer entfernten Ort Geneva. Auf dem Gelände der Metallfabrik von "Reliable Metal Products", in der er gearbeitet hatte, schoss er noch einmal mit seiner halbautomatischen Waffe wild um sich.

    "Er schoss auf Menschen, die auf ihren Veranden saßen"

    Eine der Kugeln traf den Angaben zufolge auch den Polizeichef von Geneva, der durch seine kugelsichere Weste gerettet wurde. Dann habe sich der Täter in ein Gebäude geflüchtet und sich erschossen, teilte die Polizei mit.

    Eine Senatorin des Staates Alabama, Harri Anne Smith, sagte fassungslos: "Er fuhr die Straße entlang und schoss auf Menschen, die auf ihren Veranden saßen. Eine Familie saß einfach auf ihrer Veranda, und sie wurde erschossen."

    Die Gegend im Südosten von Alabama nahe der Grenze zu Florida ist von Landwirtschaft bestimmt, insbesondere vom Erdnussanbau. Die Menschen dort haben meist nur ein geringes Einkommen.

    In den USA kommt es immer wieder zu Amokläufen. Erst vergangene Woche hatte ein Mann in Cleveland im Bundesstaat Ohio in einem Familiendrama fünf Menschen und anschließend sich selbst erschossen. Einer der schlimmsten Bluttaten dieser Art ereignete sich im April 2007 auf einem Universitätscampus in Blacksburg im Bundesstaat Virginia, als ein Student 32 Menschen und sich selbst tötete. Experten bekräftigen immer wieder, eine der Ursachen seien die Waffengesetze in den USA, die in den meisten Bundesstaaten das Waffentragen erlauben. Auch gebe es in den USA beim Waffenkauf so gut wie keine Hindernisse.
    Quelle: spiegel.de
    Bitte beachten, das hier Braindumps unerwünscht sieht. Sie dazu auch hier!

  2. #2
    Quoten-Depp Avatar von BeoWulf
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    Standard

    Und natürlich warens denn dann wieder die "Killerspiele". Ich bekomm jedesmal nen Hals wenn ich den Scheiss hör/seh oder lese.
    Eltern/Schule/Lebensumstände (soziale) und auch Presse (allg.) sollten auch mal unter die Lupe genohmen werden und alte Politiker die eh keine Ahnung haben abgesetzt werden.Waffengesetzte müssten strenger werden u.a. mit Psychologischen Untersuchungen,Aufbewarungsorte begrenzen ala Schützenhaus.Zu guter letzt bin ich auch der Meinung das der Staat eine große Schuld/Verantwortung trägt.Was tut den der Staat für die Familie?Könnte mehr sein bzw. so wie früher.Heut zu Tage müssen meist beide Elternteile arbeiten um ein halbwegs normales Leben zu führen können.Da bleibt die Erziehung oft auf der Strecke oder Kinder erziehen sich selbst.
    Um die Opfer tut es mir Leid.

    Ich reg mich auch deshalb so auf weil ich schon mal gerne mit meinen fast 34 Jahren Egoshooter spiele,bin ich schon Amok gelaufen? ...
    Aber im guten alten Deutschland, selbst mit meinem Alter, erhalte ich nur geschnittene Sachen,soviel zur Mündigkeit ... würde sogar das Spiel mit meinem Perso zulassen ... Nunja letzere Teil ist wohl ein wenig vom Thema.

    Tja und Amerika, ich sag nur "Bowling for Columbine" schaut euch es mal an bzw. Wikipedia
    Wer Rechtschreibfehler findet, der kann se gerne behalten. Ja ich kenn Groß- und Kleinschreibung,so gehts aber einfach schneller :P

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